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Regeländerungen 2009


(bkw) Zur Saison 2009/2010 gab es äußerst tiefgreifende Änderung des Regelwerkes. Dazu im Folgen die ausführliche Regelbesprechung mit allen Änderungen 2009.

1 MANNSCHAFTSZUSAMMENSETZUNG (REGEL 4)

FIVB und im Bereich des DVV.
= 14 Spieler im FIVB und 12 im Bereich des DVV (Regel 4.1.1).

2 BALL AM NETZ (REGEL 10):

Es wurde der Fall klargestellt, bei dem ein Spieler den Ball schon teilweise auf der gegnerische Feldseite spielt. Der Ball ist solange spielbar, bis er die senkrechte Ebene des Netzes vollständig überquert hat (Regel 10.1.3). Bis 2009 war dies nicht geregelt.

Beispiel: Der 1. Ball wird so schlecht angenommen, dass er direkt unter dem Netz durch in das gegnerische Feld fliegt. Der Zuspieler, schafft es noch den - sich teilweise im gegnerishcen Feld befindlichen - Ball, technisch sauber aus dem gegnerischen Raum zurückzuholen.

Wichtig: Ein "Übergreifen", unterhalb des Netzes, ist - im Umkehrschluss - nicht zu beanstanden!

3 SPIELER AM NETZ (REGEL 11)

3.1 Eindringen unterhalb des Netzes – „Übertreten“ (Regel 11.2)

3.1.1 Eindringen in den gegnerischen Spielraum

grundsätzlich erlaubt, es sei denn der Gegner wird behindert.

3.1.2    Eindringen in das gegnerische Feld

nur über die Mittellinie gestattet, dabei gilt immer noch die „Fußregel“, sodass ein Teil des Fußes noch über der Linie sein muss.

# NEU: Es darf auch jeder andere Körperteil das Spielfeld des Gegners berühren, solange die Fußregel eingehalten wird und das Spiel des Gegners nicht beeinflusst wird.

Beachte die neue Terminologie: Beeinflussung (2009) statt Behinderung (2008). Die kann im Zweifel Auslegungsprobleme ergeben. Ist eine Beeinflussung auch gleich eine Behinderung?

Dazu: Handbuch für Volleyball – Grundlagen, Athanasios Papageorgiou; Willy Spitzley:Das Netz verhindert einen direkten Körperkontakt zwischen den Gegenspielern. Deshalb wird im Volleyball weniger von einer Behinderung des Gegners, als von einer Beeinflussung bzw. Einschränkung seines Handlungsfreiraums gesprochen.“

Demnach ist und war eine Behinderung eine konkrete, faktische Beeinträchtigung des generischen Bewegungsfreiraums, wobei die Beeinflussung dann eher die abstrakt Einschränkung des Handlungsfreiraums zu werten ist.
 
Wichtig:  Eine Behinderung ist dann aber auch immer eine Beeinflussung!!!

3.2 Kontakt mit dem Netz – „Netz berührt“ (Regel 11.3)

Der Kontakt mit dem Netz ist grundsätzlich KEIN Fehler mehr! => Alle Netzberührungen des Spielers sind grundsätzlich erlaubt! (Regel 11.3.1)
Ausnahme: Es sei denn, das Spiel des Gegners wird beeinflusst (Regel 11.3.2)

Stellt sich die Frage, was einen Beeinflussung ist. Das Regelbuch gibt nicht abschließende Regelbeispiele (Regel 11.4.4).
a.    Berührung des oberen Netzbandes oder der oberen 80 cm der Antenne
b.    Spieler verschafft sich oder seiner Mannschaft einen Vorteil (bspw. Netz herunter ziehen)
c.    Gegnerischer Spieler wird behindert, beachte die Terminologie!

Folge:  Auch die Berührung des Pfostens, der Spannseile und jedes anderen Gegenstandes, einschließlich des Netzes, ist erlaubt, solange keine Beeinflussung (s.o.) des gegnerischen Spiel erfolgt. (Regel 11.3.2)

Problem: Durch die Ausgestaltung als Regelbeispiel muss der Schiedsrichter bei einer Netzberührung durch einen Spieler immer entscheiden, ob die Art und Weise der Berührung des Spielers ähnlich schwer wiegt wie eines Regelbeispiele, und gegebenenfalls die Netzberührung ahnden!

4. ANGRIFFSSCHLAG (REGEL 13)

Der 2. Schiedsrichter erhält neue Kompetenzen. Es darf ab 2009, neben dem 1. Schiedsrichter, auch Angriffsschläge eines Hinterspielers oder des Liberos zu bewerten (Regel 24.3.2.4).

Beispiel: Ein Hinterfeldspieler einer Mannschaft führt einen Angriffsschlag aus, bei dem sich der Ball vollständig oberhalb der Netzoberkante befindet. Dabei tritt dieser auf die 3m Linie. Der 2. SR sieht dies und pfeift den Spielzug in dem Moment der Ballberührung ab.

Exkurs: Hat der 2. SR im richtigen Moment gepfiffen?
Antwort: Ein Fehler beim Angriffsschlag stellt es dar, wenn ein Hinterspieler in der Vorderzone einen Angriffsschlag ausführt, bei dem sich der Ball vollständig oberhalb der Netzoberkante befindet (Regel 13.3.3). Ein Angriffsschlag ist jede Aktion, bei der der Ball in Richtung des Gegners gespielt wird, ausgenommen Aufschlag und Block. Ausgeführt ist der Angriffsschlag erst in dem Moment, wenn der Ball die senkrechte Ebene des Netzes vollständig überquert hat oder von einem Gegner berührt wird (Regel 13.1.3). Damit hat der 2. SR genaugenommen zu früh gepfiffen. Es ist noch kein Fehler begangen worden, der Spielzug ist zu wiederholen.

5. BLOCK (REGEL 14)

Es wurde klar gestellt, was genau ein Block ist. Daran ist nun festzuhalten, auch wenn sich Fallkonstellationen denken lassen, wonach diese Regel unsinnig erscheint. Beim Block geht nicht mehr um die Höhe der Ballberührung, sondern lediglich darum, dass es sich um eine in der Nähe des Netzes befindliche Aktion handelt und im Augenblick der Ballberührung sich ein Körperteil des Blockspielers oberhalb der Netzoberkante befindet. (Regel 14.1.1).

Beispiel: Ein Spieler springt hoch und möchte Blocken, wobei er die Hände über die Netzoberkante in das gegnerische Feld schiebt. Dabei hat er die Arme so weit aus einander, dass er den Ball nur noch mit dem sich noch unterhalb der Netzoberkante befindlichen Kopf erwischt. Block oder kein Block?
Lösung: Früher wohl strittig, ab 2009 eindeutig ein Block!

6. SPIELUNTERBRECHUNGEN (REGEL 15)

6.1 Allgemeines (etwas kompliziert!)

Geänderte Terminologie auch bei den Spielunterbrechungen:
Normale Spielunterbrechungen sind Auszeiten und (Spieler-) Wechsel (Regel 15 Abs. 1). Diese sind während einer Unterbrechung zu stellen (Umkehrschluss aus Regel 15.3.2)
Eine Unterbrechung ist die Zeit zwischen einem vollendeten Spielzug und dem Pfiff des 1. SR zum nächsten Aufschlag (Regel 15 Abs. 2).
Ein vollendeter Spielzug ist die Folge von Spielaktionen, die mit der Erteilung eines Punktes endet. (Regel 6.1.3 Satz 2)
Ein Spielzug ist die Folge von Spielaktionen vom Moment des Aufschlags bis der Ball „aus dem Spiel“ ist. (Regel 6.1.3 Satz 1)

Beispiel: Zwei Gegenspieler berühren gleichzeitig das obere Netzband. Der 1. SR erkennt auf Doppelfehler. Der Trainer von Mannschaft A beantragt einen Spielerwechsel. Darf er das?
Lösung: Nein! Denn ein Antrag auf eine Unterbrechung darf nur dann gestellt werden, wenn sie zwischen einem vollendeten Spielzug (mit Punktvergabe) und dem nächsten Aufschlag erfolgt. Hier wäre es nicht der nächste, sondern der übernächste Aufschlag gewesen.


# Dies gilt auch für die normalen Liberoaustauschaktionen! (dazu unten mehr)
Achtung: Seit 2009 dürfen Normale Spielunterbrechungen nur noch vom Trainer beantragt werden oder in dessen Abwesenheit vom Spielkapitän, bis 2008 durften es noch beide!

6.2 Auszeiten (Regel 15.4)

In den Auszeiten hat sich nichts geändert.

(Exkurs): Zu beachten ist, dass die Spieler während einer Auszeit das Feld zu verlassen und sich in die Freizone nahe der Mannschaftsbank zu begeben haben (15.4.2). Sie dürfen erst wieder auf das Feld zurückkehren, wenn der 2. SR dieses wieder freigegeben hat! Der 2. SR hat auf die Einhaltung dieser Regel hin zu wirken.

6.3 (Spieler-) Wechsel (Regel 15.5)

Seit 2009 gilt ein neues Wechselverfahren.

6.3.1.1 Altes Wechselsystem (Regel 15.10 v 2008)

(bitte nicht mehr merken!)
-    Antrag meist durch den Trainer mittels Handzeichen,
-    Wechselzeichen durch den 2. SR,
-    2. SR bewegte sich zur 3m Linie mit den Gesicht zum Pfosten
-    auszuwechselnde Spieler kommt innerhalb des Spielfelds zum Spielfeldrand
-    der Auswechselspieler kommt ebenfalls aber außerhalb des Feldes zum 2 Spielfeldrand (Hinweis für den 2.SR: Nummern merken!)
-    Schreiber hebt eine Hand und beginnt mit der Eintragung
-    wenn Schreiber fertig ist hebt er beide Hände
-    2. SR macht das (inoffizielle) Wechselzeichen (Kreuzen der Arme)
-    Spieler wechseln
-    danach geht 2. SR zum Schreiberpult und kontrolliert den Schreiber, dreht sich zum 1. SR und zeigt durch das heben beider Hände an, dass das Spiel fortgesetzt werden kann.
(P) Dauert recht lange, insb. wenn die Spieler nicht wechselbereit sind. Dass war zwar schon immer ein Fehler (15.10.3 v. 2008), welcher dann auch zu einer Verzögerungssanktion geführt hat.

6.3.2 Neues Wechselsystem System (Regel 15.10 v 2009)

(Funktioniert etwas anders) Die Grundidee ist, den Wechsel zu beschleunigen und den Mannschaften bzgl. Sanktionen entgegen zu kommen.

-    Trainer kann noch immer einen Wechsel beantragen. Muss dies aber nicht mehr, denn er kann auch einfach den Auswechselspieler in die Wechselzone schicken.
-    Das Handzeichen des Trainers ist nicht mehr der Antrag für den Wechsel! Erst das Betreten der Wechselzone durch die Auswechselspieler stellt den Antrag dar (Regel 15.10.3.a). (Eine Ausnahme gilt dann, wenn sich ein Spieler verletzt hat, dann ist auch dem Handzeichen des Trainers statt zu gegeben! ABER NUR DANN!)
-    Nur der 2. SR pfeift und nimmt damit den Antrag an (Regel 15.10.3.b).
Beachte, entgegen den offiziellen Regeln, ist im Bereich des DVV nur der 2. SR berechtigt Anträge entgegen zu nehmen. Nicht berechtigt ist der Schreiber (vgl. entspr. Regelbuch)!
-    Der 2. SR führt nicht mehr das Wechselzeichen (Abb. 11 Nr. 5) aus. Dies ist nun nur noch vom 1. SR auszuführen.
-    Der 2. SR begibt sich nun auf eine Position zwischen Pfosten und Schreiber, mit Blickkontakt zum Schreiber. (Nicht mehr auf die 3m Linie!)
-    Wenn der Schreiber alle relevanten Daten erfasst hat hebt er eine Hand und der 2. SR genehmigt den Wechsel mittels des (inoffiziellen) Wechselzeichens.
-    Dann erfolgt die schnelle Kontrolle des Schreibers durch den 2. SR. Wenn der Schreiber fertig ist dann hebt er beide Arme und der 2. SR bestätigt dies ebenfalls mittels des inoffiziellen „Bereit“ Zeichen dem 1. SR.

Beispiel 1: Eine Mannschaft möchte mehrere Spieler innerhalb einer Unterbrechung gleich zu Beginn des Spiels auswechseln. Der Trainer schickt zunächst einen Spieler in die Wechselzone. Der Wechsel wird ausgeführt. Dann schickt der Trainer einen weiteren Spieler in die Wechselzone. Der 2. SR lehnt den Antrag ab und gibt der Mannschaft eine Verwarnung wegen Verzögerung. Zu Recht?

Lösung Teil 1 – Ablehnung des Antrags: Grundsätzlich dürfen mehrere Spieler einer Mannschaft innerhalb einer Unterbrechung gewechselt werden (Regel 15.3.2). Beabsichtigt eine Mannschaft jedoch mehrere Spieler innerhalb einer Unterbrechung zu wechseln, dann müssen diese zur selben Zeit die Wechselzone betreten (Regel 15.10.4). Dies war hier nicht der Fall. Ein erneuter Antrag scheidet aus, innerhalb einer Unterbrechung nur ein Antrag auf Wechsel gestellt werden darf (Regel 15.3.1).

6.4 Exkurs – Verzögerung und Unberechtigter Antrag

Eine Verzögerung ist eine unberechtigte Handlung einer Mannschaft, die davon abhält das Spiel wieder aufzunehmen (Regel 16.1). Dazu gehört auch die Verzögerung eines Wechsels (Regel 16.1.1) und die Beantragung eines unrechtmäßigen Wechsels (Regel 16.1.3). Aber, dabei muss es dann auch zu einer Verzögerung gekommen sein!
Eine Sonderregel existiert bei sog. Unberechtigten Anträgen (Regel 15.11). Das sind Anträge auf normale Spielunterbrechungen, die aber in Folge der Situation in der sie gestellt sind nicht als berechtigt anzusehen sind.

# Wichtig: Bei einem ersten unberechtigten Antrag, wird dieser ohne weitere Folgen zurückgewiesen, wenn er zu keiner Verzögerung geführt hat (Regel 15.11.2). Aber er ist im Spielberichtsbogen einzutragen (Regel 25.2.2.6).
Abschließende Beispiele für unberechtigte Anträge:
-    Antragsstellung während eines Spielzuges oder im Augenblick des Anpfiffs zum Ausschlag oder danach (Regel 15.11.1.1).
-    Anträge durch ein nicht berechtigtes Mannschaftsmitglied (Regel 15.11.1.2).
-    Anträge für einen Wechsel, bevor das Spiel nach einem vorhergehenden Wechsel derselben Mannschaft fortgesetzt wurde (Regel 15.11.1.3).
-    Anträge, wenn die erlaubte Anzahl der jeweiligen (Spiel-)Unterbrechungen überschritten wird (Regel 15.11.1.4).

Lösung Teil 2 – Verwarnung wg. Verzögerung: Da dies wohl der erste unberechtigte Antrag der Mannschaft war und es augenscheinlich zu keiner Verzögerung gekommen ist, wäre der Antrag lediglich zurückzuweisen und im Spielberichtsbogen einzutragen (Regel 15.11.2 - Erster unberechtigter Antrag wird zurückgewiesen, es sei denn es entsteht eine Verzögerung / Regel 25.2.2.6 - unberechtigte Anträge sind einzutragen).

Beispiel 2: Der Trainer beantragt eine Auszeit beim 2. SR, diesem wird stattgegeben und es kommt zu einer „Normalen Spielunterbrechung“. Der 2. SR pfeift nach 30 Sekunden und beendet damit die Spielunterbrechung. Der Trainer einem seiner Spieler noch eine letzte Anweisung außerhalb des Spielfeldes. Daraufhin pfeift der 2. SR nochmal und verwarnt den Trainer mündlich wegen einer Verzögerung. Durfte er dies?

Lösung: Eine Verlängerung einer Spielunterbrechung ist eine Spielverzögerung (Regel 16.1.2). Bei der ersten Verfehlung ist eine Verwarnung wegen Verzögerung auszusprechen (Regel 16.2.2). Allerdings werden Verwarnungen vom 1.SR ausgesprochen (Regel 23.3.2.1) und sind im Spielberichtsbogen einzutragen (25.2.2.6). Der 2. SR hat hier seine Kompetenzen überschritten und zudem die Formalien nicht eingehalten. Die Verwarnung ist so nicht gültig.

7. DER LIBERO (REGEL 19)

Mit der Regeländerung 2009 erhalten Mannschaften nun erstmals die Möglichkeit zwei Ihrer Spieler als spezialisierte Defensivspieler einzusetzen. Allerdings weicht auch hier der DVV teils von den offiziellen Regeln ab.

7.1 Benennung eines Liberos

Spielt eine Mannschaft mit nur einem Libero, so ändert sich nichts bzgl. Des bisherigen Regelwerks.

7.2 Benennung eines zweiten Liberos

7.2.1 Vorgehen nach den offiziellen Regeln

Es werden zwei Liberos benannt. Diese dürfen weder Mannschafts- noch Spielkaptän sein. Aber nur ein Libero ist der „Primärlibero“. Dieser ist zunächst für das Spiel gesetzt und agiert nach den allgemeinen Libero-Regeln.
Der Trainer darf dann einmal im Spiel den „Primärlibero“ durch den „Ersatzlibero“ ersetzen, wenn sich der Primärlibero nicht mehr in der Aufstellung befindet (Regel 19.3.3.1).  Der Primärlibero darf dann nicht mehr in das Spiel zurückkehren. Das gilt selbst dann, wenn sich der Sekundärlibero verletzt.

7.2.2 Vorgehen nach den Testweise Regeln des DVV

Die Liberos sind als gleichwertig anzusehen. Bei einem Libero-Austausch darf die Mannschaft jedes Mal frei wählen, welchen der Liberos sie auf das Feld schickt.
Zudem kann auch der auf dem Feld befindliche Libero gegen den Ersatzlibero ersetzt werden (Libero-Ersetzung).
Wichtig, zwischen Austausch und Ersetzung muss jeweils ein vollendeter Spielzug (s.o.) liegen. Ansonsten gelten die bekannten Regelungen auch hier analog.
Eine Neubenennung ist nur dann erlaubt, wenn beide Liberos verletzt bzw. krank sind oder einer Disqualifiziert ist. Demnach wenn beide Liberos disqualifiziert sind, hat die Mannschaft halt keinen Libero mehr.
Verletzte oder kranke Liberos dürfen in das Spiel zurückkehren, sofern noch keine Neubenennung vorgenommen wurde. Danach darf kein ursprünglicher Libero mehr zurück kommen.
Die zukünftige Entwicklung bleibt abzuwarten.

Fazit:

Alles in Allem sind dies sehr umfangreiche Änderungen. Mir persönlich missfallen die Aufweichungen der Netzregeln. Die neuen Regeln machen es dem Schiedsrichter zwar leichter, da er nun nicht mehr entscheiden muss, ob es sich um eine Netzberührung während oder vor bzw. nach einer Aktion handelt - die schon früher keinen Fehler darstellte. Allerdings wäre es noch am leichtesten zu sagen, eine Netzberührung ist ein Fehler. PUNKT! Diese Regel hat das Spiel Jahrzehnte lang geprägt.

Missraten finde ich die Regel zum Eindringen in den gegnerischen Raum. Hier sehe ich Verletzungspotenzial, denn es ist zu vermuten, dass das gegnerische Feld - im nun erlaubten Rahmen - mit in die Aktionen einbezogen wird.


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